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Haus- und Schulordnung der Oberschule Rangsdorf

Diese Schulordnung trifft Regelungen im Rahmen des Brandenburger Schulgesetzes, der „Verordnung über Konfliktschlichtung, Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen“ und anderer Verwaltungsvorschriften für die besonderen Verhältnisse an unserer Schule. Sie gilt im Schulgebäude, auf dem Schulgelände und in den Sportstätten der Schule.


Grundsätzliches


Alle Schüler sind verpflichtet, sich so zu verhalten, dass ein geordneter Schulbetrieb gewährleistet ist, Gebäude und Gelände sauber gehalten, Beschädigungen des Schuleigentums vermieden werden und Gefährdungen für sich selbst und ihre Mitschüler ausgeschlossen sind. Anweisungen von Lehrkräften und technischem Personal (Sekretärin, Hausmeister, Hallen- und Platzwart, Schulsozialarbeiterin, Reinigungskräfte) ist Folge zu leisten.
Schulfremde Personen haben keinen Zutritt. Besucher melden sich im Schulbüro an.


1. Schulweg, Schulhof


Die Unterrichts- und Pausenzeiten werden wie folgt festgelegt:

 

1. Std.

7.50 Uhr

7.55 Uhr

 -

8.40 Uhr

2. Std.

 

8.45 Uhr

 -

9.30 Uhr

Hofpause

20 min

 

 

 

3. Std.

9.50 Uhr

9.55 Uhr

 -

10.40 Uhr

4. Std.

 

10.45 Uhr

 -

11.30 Uhr

Hofpause

25 min

 

 

 

5. Std.

11.50 Uhr

11.55 Uhr

 -

12.40 Uhr

6. Std.

 

12.45 Uhr

 -

13.30 Uhr

7. Std.

 

13.40 Uhr

 -

14.25 Uhr

8. Std.

 

14.30 Uhr

 -

15.15 Uhr


Änderungen der Anfangszeit aufgrund von Fahrplanänderungen können kurzfristig in Absprache mit allen Schulkonferenzmitgliedern erfolgen.


Alle Schüler werden dringend ermahnt, auf dem Schulweg zu ihrer eigenen Sicherheit die Verkehrsregeln zu beachten und nur verkehrssichere Fahrzeuge zu benutzen. Der Schulweg ist der sicherste direkte Weg zur Schule.


Auf den Bahnhöfen ist der notwendige Abstand zur Bahnsteigkante einzuhalten. Das Betreten der Gleisanlagen ist strengstens verboten. Gefährdungen von Mitschülern haben zu unterbleiben.


Die Sporthalle und der Sportplatz sind auf dem direkten Weg aufzusuchen. Das Gelände der Grundschule darf nicht betreten werden.


2. Allgemeine Regelungen


Vor- und während der Unterrichtszeit, sowie in der Pause, sind Lärm und Unruhe im Gebäude, auf dem Schulhof und im unmittelbaren Umfeld der Schule zu vermeiden. Das schließt die Benutzung tragbarer Akustikgeräte (Boxen, Subwoofer o.ä.). ein.


Alle Räume werden nur im Beisein oder nach Aufforderung einer Lehrkraft betreten.
Mit dem Stundenklingeln haben sich die Schüler an ihrem Arbeitsplatz zu befinden und arbeitsbereit zu sein. Oberbekleidung, d.h. Jacken und Kopfbedeckungen sind abzulegen. Ausnahmen werden nur bei extremen Witterungsbedingungen durch die Lehrkraft festgelegt.

 

Die Fenster in den Fluren sind aus Sicherheitsgründen nur von den technischen Mitarbeitern oder den Lehrkräften zu öffnen.
In den Fachräumen gelten fachbedingte Regelungen, die durch Aushang veröffentlicht werden. Je Schulhalbjahr und bei besonderen Anlässen belehrt die verantwortliche Lehrkraft alle Schüler aktenkundig über diese Regelungen.

 

Ist eine Klasse ohne Lehrer, meldet das der Klassensprecher nach Ablauf von 5 Minuten im Sekretariat.

 

Im gesamten Schulhaus, auf dem Schulhof sowie auf und in den Sporteinrichtungen besteht Handyverbot. Wenn das Handy im Unterricht als Lehrmittel eingesetzt werden soll, entscheidet darüber der Fachlehrer und setzt eigenverantwortlich Regeln fest.

Bei Zuwiderhandlungen werden folgende Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen zur Anwendung kommen:

1. Verstoß - das Handy wird eingezogen und nach Unterrichtsschluss dem Schüler wieder ausgehändigt.

2. Verstoß - Der Schüler erhält einen Tadel und das Handy wird ausschließlich den Eltern übergeben. Die Eltern entscheiden, wann sie das Handy von der Schule abholen.

3. Verstoß - der Schüler erhält einen Verweis mit Androhung weitergehender Ordnungsmaßnahmen.

 

Kaugummis sind im Unterricht nicht erlaubt.

 

In den großen Pausen ist der Schulhof aufzusuchen. Der zweckentfremdete Aufenthalt auf den Toiletten ist nicht gestattet.

 

Während der Hofpausen dürfen die Angebote des Schülerclubs genutzt werden, wenn dieser geöffnet ist. Gegenseitige Rücksichtnahme und diszipliniertes Verhalten aller Schüler im Klubraum und im Flurbereich sind Bedingung für die Erlaubnis der Nutzung.


In den kleinen Pausen bleiben die Schüler im Klassenraum oder im Flur vor dem Raum.

Ausnahmen bilden Raumwechsel und Toilettenbenutzung.

Während der Pausen darf das Schulgelände nicht verlassen werden. Über Ausnahmen entscheidet der Aufsicht führende Lehrer. Bei Unterrichtsgängen ist das Verlassen des Schulgeländes erlaubt, ebenfalls in Freistunden, wenn die schriftliche Genehmigung der Eltern vorliegt.


Die Anfertigung der Hausaufgaben erfolgt zu Hause. Auf Vollständigkeit und Sauberkeit ist zu achten. Der Fachlehrer ist für die ordentliche Nachweisführung verantwortlich (Klassenbuchanlage). Die Eltern werden regelmäßig über den Stand der Pflichterfüllung informiert. Bei wiederholter Nichtanfertigung von Hausaufgaben können die Schüler zur Teilnahme an den Hausaufgabenstunden verpflichtet werden.

 

Auf dem gesamten Schulgelände besteht Rauch- und Alkoholverbot.


Das Mitbringen von Drogen und Waffen ist verboten.
Als „Waffen“ gelten auch waffenähnliche Gegenstände, wie Baseballschläger, Elektroschocker, Laserpointer, Munition und Feuerwerkskörper, Handschellen, Katapulte, Sprühdosen mit Reizgasen, Spritzen, Schlagringe, Taschenmesser u.a. sowie Attrappen, Nachbildungen und Spielzeug dieser Art.
Jeder Schüler ist zur Meldung einer Gefahrensituation verpflichtet.
Das Nutzen von Deosprays (Duftmitteln) ist nur auf den jeweiligen Toiletten erlaubt.
Das Aufzeichnen und die Wiedergabe von Unterrichtsinhalten in jeglicher Form ohne Kenntnis und Erlaubnis des Fachlehrers sind untersagt.


3. Sportunterricht


Turnhalle und Sportplätze gehören zum Schulgelände. Es gilt die Hausordnung.

Weisungsberechtigt sind die Fachlehrer und die technischen Mitarbeiter der Gemeinde, die für den jeweiligen Bereich verantwortlich sind.

 

Wegen der Entfernung zur Sportstätte wird den Schülern empfohlen, für den Weg ein Fahrrad zu benutzen.

 

Die Schüler finden sich im Eingangsbereich der Turnhalle oder des Sportplatzes ein. Der verantwortliche Sportlehrer begleitet die Schüler auf das Sportplatzgelände und in die Turnhalle.

Einlasszeiten in der Turnhalle sind: 11.50 Uhr / 13.50 Uhr
Einlasszeiten auf das Sportplatzgelände sind: 12.00 Uhr / 14.00 Uhr
Die Einlasszeiten orientieren sich an den Anfangszeiten des Unterrichts.

 

Die Hausklingel an der Turnhalle ist nur in dringenden Fällen zu benutzen. Schulfremde Personen erhalten keinen Zugang zur Turnhalle oder zum Sportplatz. Die Eingangstür wird nur vom Lehrpersonal geöffnet bzw. geschlossen.


Zum Sportunterricht ist Sportkleidung zu tragen. In der Turnhalle sind saubere Hallenturnschuhe mit heller Sohle vorgeschrieben. Das Betreten der Halle mit Freizeit- oder Straßenschuhen ist nicht erlaubt. Das Reinigen von Schuhen im Kabinen-, Toiletten- und Duschbereich ist verboten.

Die Gefährdung anderer Schüler durch unsportliches oder fahrlässiges Verhalten wird bestraft und mit dem sofortigen Ausschluss aus dem Unterricht geahndet.

Nicht erbrachte Leistungen durch unentschuldigtes Fehlen oder fehlende Sportsachen werden bei Leistungsüberprüfungen und -kontrollen mit der Note „6“ bewertet.


Für die Nichtteilnahme am Unterricht wird nur im Ausnahmefall eine Entschuldigung durch die Eltern anerkannt. Grundsätzlich ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

Die unberechtigte Benutzung von Sportgeräten ist aus Sicherheitsgründen untersagt. Die Benutzung der Hallenmusikanlage ist nur dem Lehrpersonal erlaubt und ausschließlich für rhythmische Sportgymnastik vorgesehen. Das Abspielen von schülereigenen Audiokassetten oder CD-s ist nicht gestattet.


Das Aufsuchen der Umkleidekabinen und des Waschraumes sowie das Verlassen des Übungsbereiches in der Turnhalle während des Unterrichtes sind nur nach Absprache mit dem Lehrer erlaubt. Wertgegenstände sind nicht mitzubringen oder werden gegebenenfalls beim Sportlehrer abgegeben. Es wird jedoch keine Haftung übernommen.
Das Waschen und Duschen nach dem Sportunterricht ist möglich und wird aus hygienischen Gründen empfohlen. Die Umkleidekabinen sind ordentlich zu verlassen.


Bei vorzeitigem Ausschluss vom Unterricht bzw. bei fehlenden Sportsachen erhält der Schüler vom Sportlehrer eine schriftliche Arbeit, die in der Schule oder als Hausarbeit anzufertigen ist und in der folgenden Sportstunde beim Sportlehrer abzugeben ist. Wiederholungstermine für nicht erbrachte sportliche Leistungen oder zur Verbesserung der bisherigen Leistung werden durch die Sportlehrer angesagt und sind dann verbindliche Unterrichtstermine.


4. Sonderregelungen


Verhalten bei Feuer- oder Katastrophenalarm


Feuer- bzw. Katastrophenalarm werden durch periodisches Dauerklingeln mit der Schulklingel, mit dem Sirenenton des Megaphons oder einer anderen eindeutigen Signalgebung ausgelöst. Das Schulgebäude und der Schulhof sind bei Alarm von allen Personen zu räumen. Die Stellplätze auf dem angrenzenden Sportgelände sind unverzüglich aufzusuchen.


Dabei ist auf folgendes zu achten:

  • Die Fenster des Unterrichtsraumes sind zu schließen.

  • Persönliche Sachen verbleiben in den Räumen oder den Schließfächern.

  • Der Lehrer achtet darauf, dass alle elektrischen Anlagen ausgeschaltet werden, schließt als letzter die Tür, verschließt sie aber nicht.

  • Das Klassen- oder Kursbuch ist vom Lehrer mitzunehmen

  • Die Räume sind sofort und diszipliniert über die Fluchtwege zu verlassen. Die älteren Schüler achten auf die jüngeren.

  • Bis auf Widerruf sind die Fluchtwege die direkten Wege zum Hauptausgang „Teutonenring“.

  • Die ersten Schüler, die das Schulgebäude verlassen, achten insbesondere auf eventuellen Straßenverkehr.

  • Der erste an der Haupttür ankommende Lehrer öffnet die beiden Seiten der Eingangstür manuell und arretiert beide Flügeltüren.

  • Auf dem Stellplatz haben sich die Schüler klassenweise aufzustellen.

  • Der unterrichtende Lehrer prüft mit dem Klassen- oder Kursbuch die Vollzähligkeit der Schüler und teilt die Anzahl der anwesenden bzw. fehlenden Schüler der Schulleitung mit.


Verhalten bei anderen Gefährdungen, die kein Verlassen des Schulgebäudes erlauben


Eine solche Gefährdung, bspw. bei einem Amoklauf, besteht bei deutlichen Anzeichen wie

  • Schüsse

  • Hilferufe

  • untypischer Lärm

  • Schreie

  • oder ähnlichem.

 

Sie kann auch durch eine Ansage über Lautsprecher oder Megaphon ausgesprochen werden.


Bei einer solchen Gefährdung hat der Fachlehrer sofort den Raum nach außen, auch über einen Vorbereitungsraum zu verschließen. Fenster sind ebenfalls zu verschließen.
Alle Personen im Raum haben sich geduckt an der Wand, weg von der Tür und möglichst geschützt von der Fenstersicht aufzuhalten. Jeder hat sich still zu verhalten. Gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfe sind absolut notwendig.


Eine solche Gefährdung kann nur durch eindeutige Information aufgehoben werden.


Alle Schüler sind durch die Klassenlehrer zu Beginn eines Schulhalbjahres oder aus einem gegebenen Anlass zu diesen Regelungen aktenkundig zu belehren. Das entsprechende Verhalten ist zu üben.


Abklingeln in den großen Pausen


Bei Regen, Sturm bzw. anderen Gefährdungen für die Schüler wird 3 mal abgeklingelt. Die Aufsicht führende Lehrkraft informiert sofort die Schulleitung, wenn die Gefahr festgestellt wird und ein Abklingeln noch nicht erfolgte. Die Schüler verlassen die Räume und halten sich ausschießlich in den Flurbereichen der 1. und 2. Etage auf. (gelb und grün) Die aufsichtsführenden Lehrkräfte teilen sich die Flur- und Eingangsbereiche. Über Ausnahmen von dieser Regelung entscheiden Lehrkräfte eigenverantwortlich und sichern die Aufsicht ab.

 

5. Verhalten bei Versäumnissen

 

 

Grundsätzlich regelt eine Verwaltungsvorschrift das Verfahren bei Fernbleiben bzw. Beurlaubung.


Bei stundenweisem Fehlen ist wie folgt zu verfahren:


Ist das Fehlen wegen eines wichtigen Termins bekannt, wird der Klassenleiter informiert. Ein Beleg ist vorzuweisen.


Eine unvorhergesehene Abmeldung vom Unterricht wegen Krankheit, Unfall usw. hat beim Fachlehrer oder Klassenleiter zu erfolgen.


In diesen Fällen werden die Eltern durch die Sekretärin/Lehrer telefonisch informiert, um ihr Kind abzuholen. Kein Schüler darf ohne vorherige Abmeldung im Sekretariat von sich aus die Schule verlassen.

Lag ein Unfall vor, ist eine Unfallmeldung innerhalb von 3 Tagen im Schulbüro schriftlich von den Eltern des betroffenen Schülers abzugeben. Anzuzeigen ist jeder Unfall, der eine ärztliche Behandlung erfordert.


Bei Erkrankung entschuldigen die Eltern ihr Kind telefonisch am selben Tag in der Schule.

Die schriftliche Entschuldigung erfolgt mit Beginn des Schulbesuchs und enthält den genauen Zeitraum des entschuldigten Fehlens.

Ist ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nichtvorhersehbaren und zwingenden Gründen verhindert, am Unterricht oder einer anderen schulischen Veranstaltung teilzunehmen, ist die Schule darüber durch die Eltern am ersten Fehltag (per Mail oder Anruf in Sekretariat) zu benachrichtigen. Bei Beendigung des Fernbleibens teilen die Eltern innerhalb von 3 Tagen schriftlich den Grund des Fernbleibens mit. Bei längerem Fernbleiben ist spätestens nach zwei Wochen dem Klassenleiter eine Zwischenmitteilung vorzulegen.


Der versäumte Unterricht gilt als unentschuldigt, wenn keine schriftliche Entschuldigung vorliegt.


Beurlaubungen bis zu 3 Tagen sind beim Klassenleiter, darüber hinaus bei der Schulleitung zu beantragen.


6. Abstellen von Fahrrädern und Kleinkrafträdern


Wegen der erheblichen Gefahren ist es verboten, den Schulhof mit Fahrzeugen aller Art zu befahren.


Fahrräder, Longboards (Skateboards o.Ä.), Mopeds, oder Motorräder können nur in den entsprechenden Bereichen auf dem festgelegten Teil vor dem Schulgebäude abgestellt werden. Für die Sicherung ist jeder Schüler selbst verantwortlich (Schule übernimmt hierfür keine Haftung).

 

Die Schüler dürfen ihre Fahrräder nur auf dem Teil des Schulhofs abstellen, der mit Fahrradständern ausgestattet ist. Die Fahrräder sind anzuschließen. Der Versicherungsschutz ist nur über eine private Versicherung der Eltern gegeben.


7. Schadensersatz bei Diebstahl und Sachbeschädigung


Schadensersatz durch den Schulträger wird nur für Schäden an Dingen gewährt, die für den Schulbetrieb notwendig sind, wenn kein eigenes Verschulden des Schülers vorliegt und keine andere Person haftbar ist. Für Schäden, die außerhalb des Schulgeländes auftreten, haftet der Schulträger nicht.
Wenn ein Schaden grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wird, haftet die betroffene Person selbst, ohne dass ein Versicherungsschutz besteht.
Diebstähle müssen von den Eltern bei der Polizei angezeigt werden. Sachschäden und Unfälle müssen die Eltern schriftlich innerhalb von 3 Tagen bei der Schulleitung melden.
Die Schadensregulierung gegenüber Mitschülern und anderen Personen liegt nicht im Handlungsbereich der Schule.

Entsprechend ihrem Alter sind Schüler durch ihre Eltern darüber aufzuklären, dass sie mit ihrem eigenen Besitz und dem ihrer Mitschüler vorsichtig umzugehen haben.
 

Dinge, die nicht nachweisbar für den Unterricht benötigt werden, sollten nicht in die Schule mitgebracht werden.

8. Regeln für die Behandlung von Konflikten


Konflikte entstehen dort, wo sich aus der Nichteinhaltung von Verhaltensregeln Störungen des Schullebens ergeben. Zur Beseitigung von Konflikten können pädagogische sowie Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen ergriffen werden.
Der Umgang mit Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen werden durch das Schulgesetz und eine Verwaltungsvorschrift geregelt.
An der Schule gelten folgende Erziehungsmaßnahmen

  • Ermahnung

  • Eintragung des Fehlverhaltens in das Klassenbuch

  • Missbilligung des Verhaltens durch schriftliche Mitteilung an die Eltern

  • Wegnahme von Gegenständen bis zum Ende des Unterrichtstages

  • zeitweiliger Ausschluss im Rahmen einer Unterrichtsstunde

  • Übertragung geeigneter Aufgaben

  • Tadel

 

Die Aufzählung ist keine abschließende Liste geeigneter Maßnahmen. Es liegt im Ermessen der Lehrkraft eine Erziehungsmaßnahme anzuwenden.
Das Anwenden von Ordnungsmaßnahmen ist gesetzlich geregelt.
Es sollte zuerst immer versucht werden, den Konflikt in einem Gespräch beizulegen. Sind Schäden entstanden ist zu klären, ob Wiedergutmachung möglich ist. Dem Verursacher wird Gelegenheit gegeben, die Art der Wiedergutmachung vorzuschlagen.


Bei materiellen Schäden, die durch mutwilliges Zerstören oder Beschmieren entstehen, ist der Schüler zu voller Ersatzleistung verpflichtet.
 

Die Festlegungen dazu trifft die Schulleitung im Einvernehmen mit dem Schulträger. Die Eltern werden schriftlich informiert.


9. Rechts- oder Linksradikalismus


Die öffentliche Verbreitung von radikalem Gedankengut oder das Zurschaustellen von Symbolen rechts- oder linksradikaler Gruppierungen sind auf und vor dem Schulgelände verboten und bei den Lehrkräften anzuzeigen. Jeder Schüler ist zur Meldung von Fällen dieser Art verpflichtet. Kleidung, Schuhe oder andere Gegenstände, die mit radikalen Organisationen oder Gedankengut in Verbindung gebracht werden, sind an unserer Schule nicht gestattet.
Das Tragen drogenbewerbender und/oder gewaltverherrlichender Kleidung ist untersagt und wird mit einem zeitweiligen Ausschluss vom Unterricht geahndet.

 

Beschluss der Lehrerkonfernez

 

Rangsdorf, 27.08.2018

 

gez. Chris Friedrich

Vorsitzende der Schulkonferenz

 

Beschluss der Schulkonferenz
 

Rangsdorf, 08.10.2018

 

gez. A. Meincke

Schulleiterin