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Klasse 10

Unsere letzte gemeinsame Klassenfahrt

 

Jetzt ist es wieder so weit. Das Schuljahr 2025/26 ist vorbei und wir verabschieden eine weitere 10. Klasse der Oberschule Rangsdorf. Ein aufregendes, spannendes und zugleich emotionales Jahr geht zu Ende. Trotz des Schulstresses, vieler Klassenarbeiten und Prüfungen hatten wir eine schöne Zeit zusammen und haben viele tolle Momente erlebt, die wir so schnell nicht vergessen werden. Besonders die gemeinsame Zeit als Klasse hat uns zusammengeschweißt und für viele lustige Erinnerungen gesorgt. 

Am aufregendsten war für uns alle die Abschlussfahrt nach Hamburg. Wir haben viel gelacht, Spaß gehabt und gemeinsam eine unvergessliche Zeit erlebt. 

Am 15. September 2025 ging es endlich los nach Hamburg-Soltau. Schon die Busfahrt war voller guter Stimmung, Musik und Vorfreude auf die kommenden Tage. Nach ca. drei Stunden Busfahrt kamen wir schließlich im Heide Park Soltau an und bezogen unsere Bungalows. 

Am 16. September 2025 ging es als Erstes in den Heide Park. Dort wurden viele Achterbahnen gefahren, viel gelacht und die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genossen. Egal ob große oder kleine Attraktionen, alle hatten Spaß und konnten viele neue Erinnerungen sammeln. Nach ca. sechs Stunden voller Action und Aufregung ging es wieder zurück zu den Bungalows. Nach einem ausgiebigen Abendbrot waren alle kaputt und müde und fielen erschöpft ins Bett. Am nächsten Tag erwartete uns ein spannender Ausflug nach Hodenhagen in den Serengeti-Park. Gemeinsam mit den Lehrern fuhren wir mit dem Bus dorthin und stiegen anschließend in den Safari-Bus, der uns durch das Gelände führte. Dabei konnten wir viele beeindruckende Tiere aus nächster Nähe beobachten. Zebras, Kängurus, Löwen und Affen waren nur ein paar Highlights der Tour. Nach etwa 1,5 Stunden ging es noch einmal zu den Achterbahnen und Wasserbahnen im Serengeti-Park, wo alle noch einmal richtig Spaß hatten. Nach einem aufregenden und erlebnisreichen Tag ging es schließlich wieder zurück. 

Am nächsten und gleichzeitig vorletzten Tag stand Hamburg auf dem Programm. Gemeinsam besuchten wir den Hamburg Dungeon. Viele haben sich sehr erschrocken und natürlich auch laut geschrien. Danach durften wir die restliche Zeit selbstständig in Hamburg verbringen. Manche gingen shoppen, andere schauten sich die Stadt an oder erkundeten die berühmte Reeperbahn. So konnte jeder die Stadt auf seine eigene Weise erleben und genießen. Nach vier wunderschönen Tagen voller Spaß, Abenteuer und gemeinsamer Erlebnisse ging es schließlich wieder nach Hause. 

Wir nehmen viele schöne, lustige und unvergessliche Momente mit und werden uns noch lange an diese besondere Abschlussfahrt erinnern.

 

Verfasserin:      Lena Thiele (Abschlussjahrgang 2026)

(c) Frau Opitz - Bild 1
(c) Frau Opitz - Bild 2
(c) Frau Opitz - Bild 3

Moin Moin!

 

Nach dem noch nicht vollständig verschmerzten Ausfall der Londonfahrt im vergangenen Schuljahr startete der Abschlussjahrgang am ersten regulären Schultag des neuen Schuljahres in den hohen Norden.

Pünktlich um 6.45 Uhr bevölkerten 53 Jugendliche – teilweise mit ihren Eltern, die sich auf eine Woche „sturmfrei“ freuten – Parkplatz und Bürgersteig vor der Schule, sodass wir mit unserem Busfahrer pünktlich kurz nach 7 Uhr voller Vorfreude starten konnte.

Der „Sommerferien- Jetlag“ sorgte während der Fahrt für paradiesische Idylle. Doch je näher wir unserem ersten Ziel – dem Heidepark Soltau – kamen, desto mehr machte die Vorfreude auf die bevorstehenden, durch zahlreiche Achterbahnfahrten hervorgerufenen Adrenalinschübe die Jugendlichen munter.

Trotz recht launischem nordischem Schietwetter war der Freizeitpark gut gefüllt mit Besuchern, doch Gott sei Dank waren die Wartezeiten an den Fahrgeschäften entspannt, sodass jeder Achterbahn-Begeisterte voll auf seine Kosten kam. Wer lieber auf dem Boden der Tatsachen blieb, fungierte als Taschen- und Rucksackhalter oder investierte einen Teil seines Taschengeldes und warf Körbe bei den jahrmarktähnlichen Buden, um Kuscheltiere zu gewinnen (nein… aus dem Alter ist man nie raus!). Einigen Treffsicheren gelang dies mit schmalem Budget, was dazu führte, dass wir auf der weiteren Fahrt weniger Sitzplatz-Kapazitäten hatten, da der noch verbleibende Platz von überdimensional großen Faultieren und Einhörnern eingenommen wurde.

Nach einer Nacht im Heidpark-Camp setzen wir unserem Weg in die Hansestadt fort. Bei einem Zwischenstopp im Serengeti-Park informierte uns Ranger Rolf bei einer Fahrt durch den Park auf sehr humorvolle Art über die circa 1500 freilaufenden Wildtierarten, denen der Park ein naturnahes Zuhause bietet. Anschließend machte man dort weiter, wo man aufgehört hatte und nutzte die örtlichen Fahrgeschäfte, die zwar vom Action-Potenzial nicht mit dem Heidepark vergleichbar waren, aber durch wenig Zeitaufwand beim Anstehen durchaus begeistern konnten. Vor allem das Speed-Boot sorgte für Euphorie, aber auch den Wunsch nach Wechselkleidung, da man völlig durchnässt war.

Abends bezogen wir dann unser neues Domizil im Herzen von Hamburg.

Auf dem Weg in den Kletterwald Geesthacht gesellte sich am Mittwochmorgen ein Stadtführer zu uns in den Bus, der uns die sehenswerten Ecken der nordischen Hansestadt näherbringen wollte.

Nach kurzer inaktiver Zeit war Bewegung angesagt: Je nach individueller Befindlichkeit ging es hoch hinaus. Nach kurzer Einweisung wuchs jeder über sich hinaus und meisterte die Parcours in luftiger Höhe.

Am Donnerstag stand vormittags eine Schulung des Einfühlungsvermögens auf dem Programm.

Beim „Dialog im Stillen“ führte uns ein taubstummer Mann durch die Ausstellung. Wir konnten aktiv nachempfinden, welche Stolpersteine man durch das Fehlen dieser Fähigkeit im Leben überwinden muss. Beim anschließenden Interview wurde er gedolmetscht und wir konnten alle unsere Fragen loswerden, obwohl wir dabei ziemlich zurückhaltend waren, da wir einfach viel zu großen Respekt davor hatten, wie er sein Leben meistert.

Beim „Dialog im Dunkeln“ half uns ein Blinden-Stock bei der Orientierung. Am Anfang ziemlich befremdlich gewöhnte man sich relativ schnell an die Dunkelheit und merkte aktiv, wie sich durch das Wegfallen eines Sinnes andere schärfen. In der „Dunkelbar“ konnte man anschließend etwas trinken, was jedoch zu entsprechenden Flecken auf der Kleidung führte.

Mit großer Faszination und mehr Bewusstsein und Dankbarkeit für die eigene Gesundheit verließen wir diese Ausstellung und machten die Innenstadt zum Shoppen unsicher.

Abends ging es dann auf die berühmt berüchtigte Reeperbahn. Das Kriminaltheater begeisterte mit einem Stück von Edgar Wallace, mindestens genauso wie der vorherige Besuch des Kiez-Penny.

Die verspätete Nachtruhe führte zu Kofferpack-Hektik am Morgen, trotz der wir mehr oder minder pünktlich den Heimweg nach Rangsdorf antreten konnten. Ein wenig stauverzögert landeten wir zufrieden in unserer gewohnten Umgebung.

 

Verfasserin:   Frau Janetzko

Bilder: Frau Opitz

 

(c) Frau Opitz - Bild 4
(c) Frau Opitz - Bild 5
(c) Frau Opitz - Bild 6
(c) Frau Opitz - Bild 7
(c) Frau Opitz - Bild 8
(c) Frau Opitz - Bild 9